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Börse: Dax mit schwachen Monatsstart, SAP-Aktie knickt ein, Siemens und Rheinmetall geben nach

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01. September 2026

Dieser Ausdruck wurde am 01.09.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Auf und Ab an der Börse: Die wichtigsten Informationen zum Dax, Dow Jones, zu den Aktienkursen und den Ölpreisen

Der Dax hat sich am Dienstag angesichts zunehmender Inflationssorgen und steigender Ölpreise noch ein Stück weiter von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. Am Morgen verlor der deutsche Leitindex 0,29 Prozent auf 26.181 Punkte. Am Freitag hatte der Dax noch eine neue Bestmarke bei gut 26.618 Zählern erklommen.

Auch der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gab am Dienstagmorgen etwas nach und verlor zuletzt 0,39 Prozent auf 32.595 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank zugleich moderat.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen derzeit mit den weiter steigenden Ölpreisen und rekordhochen Anleihezinsen zu kämpfen. In Japan ⁠ist die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals seit 30 Jahren auf 3 Prozent gestiegen, einem seit einer Generation nicht mehr gesehenen Niveau. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf ein 20-Monats-Hoch von 4,78 Prozent. In Deutschland erreichte die Rendite der zehnjährigen Anleihe den höchsten Stand seit 15 Jahren.

Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom vergangenen Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus. Auch in Japan wird eine Zinserhöhung der Bank of Japan noch in diesem Monat erwartet.

Alle Indizes, Fonds und Aktien auf einen Blick:

Bei den Einzelwerten ziehen die Titel von Symrise 2 Prozent an. Der Duftstoff- und Aromenhersteller verkauft sein ‌US-Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen an den Münchener Finanzinvestor Mutares. Ein Händler verwies zudem ‌auf die Hochstufung der ​Aktie ‌durch die Analysten von ‌Jefferies ​auf „Buy“ von zuvor „Hold“.

Wall Street: Ölpreise und Zinssorgen belasten die Kurse

Zinssorgen und ein kriegsbedingter Anstieg der Ölpreise haben die Wall Street am Montag belastet. Der Standardwerteindex Dow ​Jones verlor 0,7 Prozent auf 53.186 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 schloss kaum verändert bei 29.456 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,3 Prozent auf 7686 Stellen ‌ein. Trotz der jüngsten Schwäche verbuchten alle drei großen US-Aktienindizes auf Monatssicht Gewinne.

Auf Unternehmensseite ‌profitierten Energiewerte von den anziehenden Rohölpreisen. Halliburton und Valero Energy legten zu. Versorger zählten dagegen zu ​den Verlierern. Die Papiere von ‌ PG&E erlitten mit 20 Prozent den größten prozentualen Tagesverlust seit mehr als sechs Jahren. Hintergrund war ein Gesetzentwurf im kalifornischen Senat, der die Haftungsrisiken der Netzbetreiber bei Waldbränden kaum abmildert.

Die Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen den USA und Iran schürt Sorgen vor Lieferunterbrechungen und treibt die Ölpreise weiter an. Die Nordseesorte Brent verteuert sich um 1,2 Prozent auf 91,58 Dollar je Barrel; der Preis für US-Leichtöl ​ WTI steigt um bis zu 1,6 Prozent auf 87,09 Dollar.

US-Präsident ⁠⁠Trump hatte am Montag mit weiteren Angriffen auf Iran gedroht, nachdem es am Sonntag zum ersten direkten ‌Schlagabtausch zwischen den beiden Ländern ​seit einem Monat ‌gekommen war. „Dies rückt die Möglichkeit einer iranischen Vergeltung wieder in den Vordergrund“, sagte KCM-Marktanalyst Tim Waterer. Damit erhöhe sich auch das Risiko von ‌Schäden an der Energieinfrastruktur rund um den Persischen Golf.

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